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Was ist Diabetes?



Der vollständige Name für Diabetes ist Diabetes mellitus, abgeleitet vom griechischen Wort Diabetes (=Durchfluss) und dem lateinischen Wort mellitus (=honigsüss). Der Name bezieht sich auf die Hauptsymptomatik der Krankheit, die vor mehr als 4000 Jahren erkannt wurde: Zucker im Urin und die Ausscheidung einer grossen Urinmenge.

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei der Kohlenhydrate (Brot, Teigwaren, Reis, Zucker, etc.), die mit der Nahrung aufgenommen werden, nicht mehr richtig verwertet werden können. Kohlenhydrate werden durch die Verdauung in Zucker gespalten und aus dem Darm ins Blut aufgenommen. Durch einen Mangel des Hormons Insulin, oder durch eine verminderte Wirkung von Insulin kann der Zucker aus dem Blut nicht in die Zellen aufgenommen und dort als Energielieferant genutzt werden. Dadurch entstehen hohe Blutzuckerspiegel, die unbedingt behandelt werden müssen.

Die Ursachen für den Insulinmangel sind folgende:

  • Die Bauchspeicheldrüse stellt kein oder nicht genügend Insulin her.
  • Das körpereigene Insulin ist nicht ausreichend wirksam (Insulinresistenz).

Ein Mensch mit Diabetes, der nicht behandelt wird, fühlt sich müde und schlapp; häufig hat er grossen Durst und Harndrang, leidet unter Juckreiz, Infektionen und verliert Gewicht.

Das Ziel jeder Diabetesbehandlung muss individuell abgestimmt werden. Dazu gehören Wohlbefinden und Vermeidung von Diabetes bedingten Folgeerkrankungen durch eine Normalisierung der Blutzuckerspiegel.

Die Behandlung des Diabetes erfordert neben der medikamentösen Behandlung mit Insulin oder oralen Antidiabetika eine angepasste, bewusste Ernährung und körperliche Aktivität.