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I wish ...


Ich wünsche mir. . .

...dass der kleine Fleck auf Patricks Gehirn nicht größer wird.
Bettina Moll mit Ehemann Waldemar Moll und Sohn Patrick, 6 Jahre alt, der unter Wachstumsstörung leidet, Wuppertal, Deutschland.

Auf Patricks Hypophyse ist dieser winzige schwarze Fleck – die Ärzte wissen nicht, was es ist – aber glücklicherweise beeinträchtigt er nur die Produktion von Wachstumshormon. Wenn der Fleck aber grösser wird, kann mehr als nur die Wachstumshormonproduktion in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wir haben erstmals vor drei Jahren vermutet, dass etwas nicht stimmt. Patrick wuchs überhaupt nicht, und ich habe gemerkt, dass ich ihm keine grössere Kleidung kaufen musste. Als ich mit ihm zu den Ärzten ging, lachten Sie mich nur aus und sagten: "Sehen Sie sich selbst an, Sie sind auch nicht so gross." Gut, aber mit 1,58 m bin ich auch nicht so klein. Schliesslich fand im Kindergarten eine Untersuchung statt, und sie gaben mir einen Brief für den Arzt. Wir mussten neun Monate kämpfen, bis wir einen Kinderarzt fanden, der uns sagen konnte, was los war. 

Aber als wir dann bei dem Facharzt waren, warf er nur einen Blick auf Patricks Hände und seinen Kopf und stellte sofort fest, wo das Problem lag - Wachstumshormonmangel. Er zeigte uns, wie man Patricks Leiden bereits auf Photos von ihm feststellen konnte, auf denen er gerade zwei Wochen alt war.

Patrick hat keine Probleme mit seinen Wachstumshormoninjektionen. Sein Vater verabreicht sie ihm jeden Abend. Ich selbst tue es ungern, weil es früher so kompliziert war. Aber mit den neuen Injektionspens ist die Handhabung viel einfacher, deshalb wird Patrick bald in der Lage sein, sich selbst zu spritzen  -  und so kann er dann auch an Klassenfahrten teilnehmen.

Wir machten uns Sorgen, dass die späte Diagnose zu Schäden geführt haben könnte, aber inzwischen können wir sagen, dass wir sehr froh sind. Patrick ist ein ganz normaler Junge, und er ist nicht mehr der kleinste in der Klasse. Früher hat man immer auf ihm herumgehackt, aber damit ist es heute vorbei. Er kann genauso gut austeilen wie einstecken. All seine Freunde und Verwandten wissen über sein Leiden Bescheid, und manchmal, wenn jemand etwas sagt wie: "Iss Dein Gemüse auf, damit Du gross und stark wirst," antwortet er, "Ich brauche kein Gemüse zum Wachsen – ich wachse von meinen Stichen!" 

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